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Des Vogels TV Tips

Styled Bill

Revolverheld
Da hilft man jemandem mit einem der literarisch wertvollsten TV-Tips seit Charles Dickens und dann sowas...

Ich glaube, da liegt der Hund begraben, Birdy, und Charles Dickens trifft es sogar hundertprozentig, stammt "Große Erwartungen" schließlich auch aus seiner Feder.

Du kannst doch nicht werbenderweise einen Film anempfehlen mit so wunderschönen Worten, dass man unweigerlich zu der Auffassung gelangen muss, der Geist Shakespeare's sei für zehn Minuten in Dich gefahren ... und so wohlklingend, dass man glaubt, Du hättest "Beethovens Zehnte" vollendet ... und prosaisch so außergewöhnlich wertvoll, dass es selbst das Literarische Quartett ob seiner Jubelstürme vom ZDF ins Erste geweht hätte, und dann ... Rogue "Hasch mich - ich bin der Todesstern" One.

Stell Dir vor, der größte Architekt aller Zeiten (wer immer das auch sein mag, nennen wir ihn halt "Ozymandias") versammelt Presse, Medien, Unternehmer und sonstiges Gesindel um sich und verkündigt vollmundig: "Mein Name ist Ozymandias, König aller Kön’ge. Seht meine Werke, Mächt’ge, und erzittert!" Und dann lüftet er den Vorhang ... und dahinter erscheint die kleine Lego-Feuerwache.

Oder Vergil hätte Dante in der Göttlichen Komödie die neun Kreise der Hölle zeigen wollen und überreicht ihm freudestrahlend und erwartungsschwanger eine Dartscheibe ... wobei ... Dart als "Sport" zu bezeichnen, ist wohl die Hölle für jedes atmende Wesen mit gesundem Menschenverstand ... OK, nicht das beste Beispiel ... aber ist klar, worauf ich hinauswill? Deine Worte schrieben einen Scheck aus, den der Film einfach nicht einlösen konnte, weil er mit soviel Vorkommastellen vollkommen überfordert war. Oder anders und überspitzt ausgedrückt (und erzähl mir jetzt bitte nicht, Du hättest nicht damit gerechnet, dass ich Dir mit der "Geschichte aus zwei Städten" komme, wenn Du schon Charles Dickens anführst :D):

Du verkündest einen der besten Star Wars-Filme aller Zeiten, ich sah einen der schlimmsten Star Wars-Filme aller Zeiten,
Du verkündest ein Traumfabrikmachwerk voll der Weisheit, ich sah ein Traumfabrikmachwerk der Dummheit,
Du verkündest eine Episode des Glaubens, ich sah eine Episode des Unglaubens,
Du verkündest die todessternige Offenbarung des Lichts, ich sah die todessternige Offenbarung der Dunkelheit,
Du verkündest auf Zelluloid gebannten Frühling und Hoffnung, ich sah auf Zelluloid gebannten Winter und Verzweiflung,
Du sahst darin alles, ich sah darin nichts,
Du wähntest Dich im Kintopphimmel, ich machte mich in die andere Richtung auf ...



Um bei Dickens zu bleiben: "Es gibt Bücher, da ist der Einband bei weitem der beste Teil." ... stammt aus "Oliver Twist", wenn ich nicht irre. Und es gibt Filme, da sind Deine Rezensionen, Deine Beschreibungen und Deine Kritiken bei weitem das Beste daran. Würde ich fünf Sterne vergeben können, bekäme der Film von mir zwei, und anderthalb hätte er nur Deinem Post zu verdanken. Und jetzt hör auf zu Winseln, und ertrag das Lob wie ein Mann! :D
 

Birdie

Nobelpreisträger
Hab mir gestern "Godzilla Minus One" auf Netflix angetan und was soll ich sagen?

Die Story, schauspielerische Leistung, Logik usw. verdienen soviel positives Feedback, wie die deutschen Eurovision Beiträge seit Waddehaddedudeda. Das was wirklich geil ist, sind die Special Effects, wenn Godzilla richtig loslegt.

Zur Story:

Im Jahr 1944, kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs, taucht auf einer kleinen Insel, auf welcher ein einziger Kamikaze Pilot und einige Mechaniker stationiert sind, ein noch lange nicht ausgewachsener Godzilla auf, der nahezu alle tötet, ausser natürlich unserem doofen Hauptprotagonisten, der weder bei diesem Angriff noch bei seinem Kamikaze-Einsatz zeigen konnte, was er eigentlich drauf hat (ok, er ist ein Schisshase und macht nix ausser Rumheulen). Einige Zeit später, im Jahr 1946, in welchen die japanische Bevölkerung nach Kriegsende am Darben ist und in welchen auch Godzilla immer einmal wieder zwischendurch aufgetaucht ist, macht Godzilla nun endlich Ernst und greift an.

Da denkt man eigentlich: Ok, die noch immer in Japan und Umgebung stationierte US Flotte zieht nun in den Krieg gegen das Monster, Ballerballerbummkrachpeng, aber nööööööööö! Es hängt selbstverständlich an unserem Super(blöd)helden und ein paar anderen Brotkrumenhirnen Japan vor der Vernichtung zu retten, da die japanische Regierung sowie die Amis das alles natürlich verschweigen wollen. Es fällt ja auch nicht auf, wenn ein mehrere Wolkenkratzer großes, Energiestrahlen speiendes, Kampfschiffe umherwerfendes Monster durch Japans Städte marschiert... Meine Fresse!

Wieso muss das jedes Mal dieser Rotz sein?

Natürlich gibt es auch jede Menge positiver Beispiele (Oldboy, Akira, Ghost in a Shell, Train to Busan uvm.), aber immer wenn ich so einen asiatischen "Blockbuster" sehe, dann frage ich mich, wieso die Japaner oder auch Koreaner ihre "Helden" neuzeitlicher Filme meist so überzogen dümmlich darstellen müssen. Gibt es da eine Vorgabe? Ist das kulturell bedingt, dass ich es einfach nicht verstehe?

Gerade bei asiatischen Filmen oder Serien, die in der Jetztzeit oder der Zukunft spielen, fällt der Gegensatz des Character-Designs zu Filmen, die in der Vergangenheit spielen, extrem auf.

Beispiel gefällig?

Shogun - supercoole Dudes
Godzilla Minus One - superdoofe Dudes

Haut rein!
 

Styled Bill

Revolverheld
Natürlich gibt es auch jede Menge positiver Beispiele (Oldboy, Akira, Ghost in a Shell, Train to Busan uvm.), aber immer wenn ich so einen asiatischen "Blockbuster" sehe, dann frage ich mich, wieso die Japaner oder auch Koreaner ihre "Helden" neuzeitlicher Filme meist so überzogen dümmlich darstellen müssen. Gibt es da eine Vorgabe? Ist das kulturell bedingt, dass ich es einfach nicht verstehe?

Das kann ich aufklären, glaube ich: es ist tatsächlich kulturell bedingt. Und ich glaube, das wird jetzt wieder lang ... schulligung!

Die Asiaten können filmisch eigentlich alles, was Hollywood auch kann, da gibt's Top-Schauspieler, die ihr Spiel auch nicht auf irgendeiner Baum- oder in einer Walschule gelernt haben (und danach ihre Lehrer fressen), sondern in Theatern - in China, Japan und Korea besitzt Theater noch einen richtig hohen Stellenwert, ähnlich wie in England. Und die besten englischen Schauspieler sind vorher groß auf der Theaterbühne gewesen (Daniel Day-Lewis, Malcolm McDowell, Patrick Stewart, Judi Dench um nur ein paar zu nennen). Und auch in Asien wirst Du ohne Zeit unterm Vorhang seltenst Schauspieler fürs Kino oder Fernsehen (einer meiner Lieblinge, Ma Dong-seok zB ist da eine der berühmten Ausnahmen, die diese Regel bestätigen).

Und Theater ist in Asien - und England sowieso - auch etwas vollkommen anderes als hier. Nimm als Beispiel England, da wird oft und viel Shakespeare gespielt (nicht nur, aber für dessen Stücke sind die halt berühmt), und die legen höchsten Wert auf Authentizität. Da kommst Du zB als Kostümbildner nicht durch, wenn Du für König Lear den Mantel mal eben bei Deiters oder Woolworth kaufst. Die nähen selbst, und wehe, da sitzt mal ein Stich nicht an der richtigen Stelle ... das sieht zwar keine Sau im Zuschauerraum, aber der Intendant sieht alles und würgt Dich für Fehler). Und da gibt es auch keinerlei Spielraum für moderne Spielereien. Da trägt keine der Wachen einfach mal Birkenstock, weil die für stundenlanges auf-der-Bühne-Stehen halt bequemer sind, nö, die tragen das an den Füßen, das man zu der Zeit getragen hat, in der das Stück spielt. Theater in England ist halt sehr, sehr traditionsbewusst.

Wie würde zB Heinrich V. in Deutschland aussehen? Könich Hans kommt mit dem Fahrrad auf die Bühne gefahren (um ein Zeichen zu setzen für den Umweltschutz), trägt eine Dornenkrone (um ein Zeichen gegen Islamismus zu setzen), trägt Jeans, Jackett (um ein Zeichen gegen die Verbrämung der Tradition zu setzen) und Air-Jordans (um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen), schaut kurz auf seine Armbanduhr (ein allgemein bekanntes Symbol, das uns unserer Vergänglichkeit mahnen soll), und dann rappt er die St. Crispins-Rede und nennt jeden (also Exeter, Westmoreland, Salisbury, Gloster und wie sie nicht alle heißen "Alter" - mit stereotypisch migrationellem R, also "Altaaa" - um ein Zeichen für Vielfalt zu setzen), und während er sich dann langsam bis zum Ende durchhiphopt, schwenkt er die Ukrainische Flagge (Zeichen), bevor im Jubelsturm des Publikums der mit weißen Tauben verzierte Vorhang (Zeichen) fällt und die experten- und expertisenreiche Fach-Presse in orgiastischer Glückseligkeit ihre Kritiken verfasst, weil das Stück ja "hervorragend modernisiert und für das moderne Auge blabla", und die "Tradition wundervoll mit der Moderne blabla", während den Schauspielern "allen der Schüttelspeer'sche Geist innewohnte blabla", der Intendant bekäme das Bundesverdienstkreuz, hält eine Rede, in der er betont, dass es ihm gelungen sei "die Metaphysik der allgegenwärtigen Säkularität mit der Entropie des Unvergänglichen greifbar und die Utopie des Eskapismus angreifbar gemacht" zu haben, was ihm nur möglich gewesen sei, indem er "die Langeweile der Tradition angeprangert" hätte, obwohl sein Stück "in aller Bescheidenheit" (um ein Zeichen für Bescheidenheit zu setzen) ja eigentlich nur dieses "starre Festhalten an Konventionen geißeln" möchte, und beendet seinen Monolog mit "Die identische Bildkonzeption zu vergleichbaren englischen Produktionen unterliegt keinem Zweifel - ich bitte um die besondere Beachtung der beiden linksbündig platzierten Rauchen-verboten-Schilder neben dem Thron (um ein Zeichen für Gesundheit und gegen Rechts zu setzen) - und so scheint es, dass wir mit unserem synoptischen Konglomerat uns, den einfachen Bürgern, die weitaus bessere Voraussetzung, für eine ungebändigte Worthypertrophie verschafft haben, als Shakespeare's monotone Kammerstücke." ... machen wir uns nichts vor, in England würde der Intendant dafür kastriert werden. Dann ausgeweidet. Dann ertränkt. Dann gevierteilt. Dann erhängt. Dann gerädert. Und schlussendlich müsste er ausreisen.

Wo war ich? Traditionelles Theater. So, England ist klar, kommen wir zu Asien. Wer hat "Last Samurai" gesehen, mit Tom Cruise und Ken Watanabe? Darin gibt es eine Szene, in der "Katsumoto" auf einer Bühne vor den Dorftheatern in einem Stück spielt. Da wird das eigentlich sehr deutlich: im Gegensatz zum Englischen Theater liegt im Asiatischen der Fokus nicht auf dem gesprochenen Wort, sondern in der Gestik, da wird einfach viel, viel mehr mit dem Körper "gesprochen", weit ausholende Gesten, fast schon groteske Mimik, Overacting pur im Grunde genommen. Das ist halt deren Tradition, an der die auch (wohl unter Androhung der Todesstrafe) nie im Leben rütteln würden. Und Komödien werden in diesen Ländern auch nur so gespielt ... wir ach so theatertraditionellen Deutschen fühlen uns da eher an eine Kindervorführung von "Räuber Hotzenplotz" erinnert ... von Fünfjährigen für Vierjährige inszeniert. Aber bei denen ist das Usus. Und die "verasiatischen" auch nicht Stücke aus anderen Ländern. Ein "Romeo und Julia" dort würde sehr wohl Gefallen in England finden, denn die wahren auch anderer Länder Traditionen. Aber halt alles Asiatische wird auch asiatisch aufgeführt. Also mit (für uns) vollkommen überzogenem Spiel.

Jetzt ist zwar jedem der Spruch geläufig "Andere Länder - andere Sitten" ... aber der Ehrlichkeit halber muss man sagen, dass viele Asiatische Länder, bzw. deren Bewohner das haben, was man hierzulande einen "Sockenschuss" nennt, aber einen ganz gewaltigen! Nur ein paar Beispiele: ich bin jetzt schon ein paar Mal im wirklich wunderschönen Japan gewesen. Ich kann wirklich nur jedem dazu raten, Japan nicht um den April herum zu besuchen, und wenn doch, dann sich um Gottes Willen keinen Mietwagen zu leihen. Denn man darf sich da nicht wundern, wenn der Typ vor Dir auf einer Schnellstraße plötzlich voll in die Eisen geht, den Wagen mitten auf der Fahrbahn stehen lässt, aussteigt und auf einen Baum zugeht. Denn zu der zeit blüht bei denen die Kirschblüte, und die ist da sowas wie heilig ... nein, nicht "sowas wie", die ist heilig! Kein Scheiß, die gehen dann zum Baum, bleiben ehrfürchtig davor stehen, mancheiner handyknipst dann noch, dann gehen die wieder zurück zu dem Stau, den sie verursacht haben und fahren weiter. Das ist bei denen das Normalste der Welt. Bei uns kämst Du ins Gefängnis für sowas. :shootout:

Oder sagt einem hier "Kanamara Matsuri" etwas? Das ist ein Fest, das jährlich in Kawasaki stattfindet zu Ehren ... wie soll ich das sagen? ... des männlichen Reproduktionsorgans halt. Wörtlich übersetzt heißt das "Fest des stählernen Phallus", und ist heute so eine Art (nicht nur Sex-)Touristenatraktion, bei der unter anderem Süßigkeiten in Form weiblicher Brüste, Vaginas und halt auch eben Penissen verkauft werden ... auch sogenannte "Merchandise-Artikel" dazu - ich muss wohl keinem erklären, was das in dem Zusammenhang ist, nur soviel: Beate Uhse würde erröten! Da darf man sich auch nicht wundern, wenn einem eine Horde Kinder entgegengerannt kommt, die sich alle wahlweise an Schokokuss-Brüsten, Schleckmuschel-Vaginas oder Lollies in Form eines erigierten Penisses laben. Und die Eltern laufen freudestrahlend hinterher und sind stolz auf ihren Nachwuchs. :blink:
Aber ich würde wirklich was dafür geben, dass ich mal Alice Schwarzer bei diesem Festival sehen könnte ... nur ihr Gesicht ... Close-up ... stundenlang ... Oscarmaterial !!! Vor allem, wenn zum Ende hin ein drei Meter großer Penis per Prozession und unter dem Jubel der Massen durch die Straßen getragen wird. :D

Und was die "Humor" nennen, bezeichnen wir als "Dschungelcamp". Da gab's damals mal eine Fernsehsendung (Namen vergessen) mit geradezu straßenfegenden Einschaltquoten, in der wurden Filmchen abgespielt, wie Menschen mitten in einer Fußgängerzone auf eine Bahre geschnallt werden, ihnen wurden dann mit Tesafilm die Augenlider hochgeklebt, und dann wurden denen kübelweise aufgeschnittene Zitronen über dem Gesicht ausgepresst. Und es wurden Taschentücher gereicht, weil die Passanten Tränen lachten ... echt, die haben sich gekringelt vor Lachen. Als Deutscher schaut man bei sowas anders drein, eher so: :eek:

Worauf ich hinauswill (und um zum Ende zu kommen): die sind echt anders als wir, und zwar in vielen Dingen. Die können sehr wohl gute Filme mit authentischen bzw. ernsthaften Helden bringen, aber mancher Regisseur möchte seine Filme halt mit ein wenig mit Humor aufhübschen oder anreichern, und bei Humor kennen Asiaten nur eine einzige Richtung: nämlich totales Overacting und totale Karikatur des Normalen, da ist halt Didi Hallervorden und nicht Heinz Erhardt das einzige Mittel der Wahl. Sieh Dir mal die alten Jackie Chan-Filme an, da siehst Du das auch noch (zB typische Geste: weit ausholen und mit dem Daumen auf sich zeigen, wenn man von sich selbst spricht, erstaunte Gesichter, die Muskeln beanspruchen, die wir eigentlich nur als "Fratze" kennen), und der lustige Sidekick ist da auch nicht wie hier Weasel, der barkeepende Tresenwischer in "Deadpool", der mimisch unterspielt und nur durch Wortwitz glänzt, nope, in asiatischen Produktionen wird der in einen kanariengelben Latexanzug gepackt, ihm wird ein Gebiss mit Hasenzähnen in den Mund gestopft, er läuft gegen wirklich jede Tür, und Schauspieler dürfen so eine Figur auch nie mit einem IQ oberhalb der Zimmertemperatur darstellen.

Zwar haben die sich dahingehend auch schon etwas angepasst, sprich: nicht jeder humorige Oneliner wird mit übertriebener Gestik und Mimik gebracht, aber sollten es mehr als drei Einzeiler sein, sollte der Film nicht nur ein Actiongewitter oder Drama sein, sondern auch unterhalten, sollte der Held als Normalmensch und halt nicht als Superheld gezeigt werden, kennen die nur eine Richtung, und die heißt Karikatur. Das ist für unsere Sehgewohnheiten halt fremd, wenn der totale Supertrottel zwischendurch ernst wird und ernst spielt oder auf Leben und Tod kämpft, also Dinge bringt, die Du der Rolle eigentlich so nie zutrauen würdest. Ob die das nur "leider" immer so machen, möchte ich gar nicht mal unterschreiben. Warum sollten die unbedingt Hollywood nachahmen, wenn dort doch schon genug Filme produziert werden? Ich finde, dieser Umgang mit Humor macht diese Filme halt auch aus.
 

Birdie

Nobelpreisträger

Birdie

Nobelpreisträger
Oh, achja, gerade kurz das heutige Abendprogramm durchgeswitched und was sehe ich da?

Double Feature auf Nitro: Judge Dredd mit Sly und gleich darauf Dredd mit dem ultracoolen Karl Urban!

I am the law!

Must kuck! Mehr sag I net!
 

Styled Bill

Revolverheld
Oh, achja, gerade kurz das heutige Abendprogramm durchgeswitched und was sehe ich da?

Double Feature auf Nitro: Judge Dredd mit Sly und gleich darauf Dredd mit dem ultracoolen Karl Urban!

I am the law!

Must kuck! Mehr sag I net!

Danke!!! :up:

Und da soll nochmal einer sagen, auf RTL käme nur Stuss. Beide geil!
 

Styled Bill

Revolverheld
Mir wurde heute ein Weisheitszahn gezogen, da ist das nicht so schlimm :)

Das heißt, Du gehst jetzt auf dem Zahnfleisch? :D

Nichts? Keine beißende Erwiderung darauf? Ich hätte gewettet, dass Du jetzt im Affenzahn einen Post bringst, in dem Du antwortest - als seist Du bis an die Zähne bewaffnet - und mir die Zähne zeigst oder mir auf den Zahn fühlst.

Also beiß die Zähne zusammen und leg mal einen Zahn zu. Befürchtest Du, Du würdest Dir an mir die Zähne ausbeißen? Dabei hab ich immer gedacht, dass fest sitzender Zahnersatz und lockeres Mundwerk sich nicht ausschließen. Oder willst Du mir diesen Zahn auch noch ziehen?

Warte nicht zu lange, denn Du weißt ja, wie es heißt, wenn der Zahn der Zeit an einem nagt: "Die alten Zähne wurden schlecht, und man begann, sie auszureißen. Die neuen kamen gerade recht, um damit ins Gras zu beißen."

Jetzt gehen mir die Zahnwitze aus, aber einen Zahn-Emoji hab ich noch für Dich: :D
 

Birdie

Nobelpreisträger
Nichts? Keine beißende Erwiderung darauf? Ich hätte gewettet, dass Du jetzt im Affenzahn einen Post bringst, in dem Du antwortest - als seist Du bis an die Zähne bewaffnet - und mir die Zähne zeigst oder mir auf den Zahn fühlst.

Also beiß die Zähne zusammen und leg mal einen Zahn zu. Befürchtest Du, Du würdest Dir an mir die Zähne ausbeißen? Dabei hab ich immer gedacht, dass fest sitzender Zahnersatz und lockeres Mundwerk sich nicht ausschließen. Oder willst Du mir diesen Zahn auch noch ziehen?

Warte nicht zu lange, denn Du weißt ja, wie es heißt, wenn der Zahn der Zeit an einem nagt: "Die alten Zähne wurden schlecht, und man begann, sie auszureißen. Die neuen kamen gerade recht, um damit ins Gras zu beißen."

Jetzt gehen mir die Zahnwitze aus, aber einen Zahn-Emoji hab ich noch für Dich::D

Ich sag nur: Ruck Zuck Zahnluck!

Mach nur so weiter, dann gibts `ne dicke Backe ;) :shootout:
 

Styled Bill

Revolverheld
was auch immer Du dann siehst, verbreitest Du bitte nicht.

Du weißt schon, wie so eine Oscarverleihung vonstatten geht? Wie soll ich die kleine goldene Figur denn bitte gewinnen können, ohne einen Beitrag zu veröffentlichen? :no:

Aber das schaffst Du, Du kommst drüber hinweg. Versprochen! Wer Titanic, Dirty Dancing und Fack ju Göhte ohne suizidale Nachwirkungen gesehen hat, wird ja wohl auch keinen Albträume über ein anderthalbstündiges Close-up von Alice Schwarzers Gesicht anheimfallen, das die Verzweiflung zeigt, die sie verspüren muss, wenn sie dabei zusieht, wie ein Land das männliche Geschlechtsorgan feiert ... und nennen werde ich es ... nennen werde ich es ... nennen ... Alice im falschen Film oder Alice in Weenieland ... Untertitel: 90 Minuten Hardcore, echte Gefühle. :D
 

Titus Santana

Revolverheld
Ich habe noch gar nichts davon gelesen, das ihr bei Eric (Netflix) rein guckt. Ich mag Cumberbatch (Sherlock, Dr. Strange) sehr und hab mal angefangen da rein zu sehen. Inhaltlich ist es wohl im Genre Drama anzusiedeln soweit ich das bislang sehen kann. Da ich erst eine Episode gesehen habe weiß ich auch noch nicht wirklich, wo es lang geht. Der Plot ist bis jetzt recht einfach: Eltern zoffen sich ständig, Sohn verschwindet, Vater bricht zusammen und säuft. Polizei sucht und buddelt immer mehr aus, Vater hat Halluzinationen. Spielt in NewYork der 80'er Jahre. Die erste Folge macht bei mir Lust auf mehr, auch wenns diesmal keine leichte Aktion Kost ist
 

Birdie

Nobelpreisträger
Ich habe noch gar nichts davon gelesen, das ihr bei Eric (Netflix) rein guckt. Ich mag Cumberbatch (Sherlock, Dr. Strange) sehr und hab mal angefangen da rein zu sehen. Inhaltlich ist es wohl im Genre Drama anzusiedeln soweit ich das bislang sehen kann. Da ich erst eine Episode gesehen habe weiß ich auch noch nicht wirklich, wo es lang geht. Der Plot ist bis jetzt recht einfach: Eltern zoffen sich ständig, Sohn verschwindet, Vater bricht zusammen und säuft. Polizei sucht und buddelt immer mehr aus, Vater hat Halluzinationen. Spielt in NewYork der 80'er Jahre. Die erste Folge macht bei mir Lust auf mehr, auch wenns diesmal keine leichte Aktion Kost ist

Hab mir gestern die Vorschau angesehen und scheint ziemlich crazy zu sein und ja, Cumberbatch muss ich kucken :)

Sobald ich was hab, schreib ich was, wenn Bill nicht schneller ist. Die Serie scheint genau sein Wetter zu sein ;)
 

xyzabcd

Goldgräber
Du weißt schon, wie so eine Oscarverleihung vonstatten geht? Wie soll ich die kleine goldene Figur denn bitte gewinnen können, ohne einen Beitrag zu veröffentlichen? :no:

Aber das schaffst Du, Du kommst drüber hinweg. Versprochen! Wer Titanic, Dirty Dancing und Fack ju Göhte ohne suizidale Nachwirkungen gesehen hat, wird ja wohl auch keinen Albträume über ein anderthalbstündiges Close-up von Alice Schwarzers Gesicht anheimfallen, das die Verzweiflung zeigt, die sie verspüren muss, wenn sie dabei zusieht, wie ein Land das männliche Geschlechtsorgan feiert ... und nennen werde ich es ... nennen werde ich es ... nennen ... Alice im falschen Film oder Alice in Weenieland ... Untertitel: 90 Minuten Hardcore, echte Gefühle. :D
Ich bin unschuldig "Titanic, Dirty Dancing und Fack ju Göhte" gesehen zu haben. Ich habe nur einen der drei Filme gesehen (was längst verjährt ist), und keine Absicht, diesen Zustand zu ändern.
Anderthalb Stunden Close-Up von AS wären daher unverhältnismäßig.
 

Titus Santana

Revolverheld
Ich bin mit Eric durch. Leider kann ich überhaupt nichts dazu schreiben ohne zu spoilern und so muss ich allgemein bleiben. Cumberbatch spielt den Arschloch-Vater mit Alkoholproblem richtig gut. Das ist eine Rolle die man so von ihm noch nicht kennt. Ist er nun das Highlight dieser Mini-Serie? Ich finde McKinley Belcher III als Ledroit, Leiter der Vermissten-stelle, hat das verdient. Warum und wieso kann ich hier noch nicht verraten. Das müsst ihr selber ansehen und euch eine Meinung bilden. Diese Mini Serie hat einen Twist ab der 4 Episode, die ganz andere Dinge in den Vordergrund holt als die Suche nach dem vermissten Sohn Edgar.

Wer auf Aktion steht oder Grusel und SciFi erwartet ist hier völlig falsch. Das ist ein Familiendrama mit allem was dazugehört - aber ich sage trotzdem: Sehenswert. Jetzt bin ich mal gespannt, was ihr dazu raus haut, falls ihr euch diese 6 Episoden anseht.
 

Birdie

Nobelpreisträger
Als alter Whovian hab ich mich jetzt mal an die ersten Dr. Who Folgen der neuesten Staffel gemacht (aktuell sehe ich mir Folge 5 an) und hier ein kurzes Zwischenfazit:

Der neue Doktor Ncuti Gatwa macht seine Sache durchwachsen-gut und ist mit keinem der letzten Doktoren seit dem Reboot vergleichbar: Er ist schwarz, jung, hippelig und leider `ne Emo-Heulsuse :D

Zumindest hat man bisher darauf verzichtet, mir die Political Correctness Keule über den Schädel zu ziehen, was für mich diesen Doctor schon einmal besser macht, als die vorherige Doctorin. Gatwa kommt jedoch bei weitem nicht an Eccleston, Tennant, Smith oder gar Capaldi heran.

Seine Begleiterin, die junge blonde hübsche Millie Gibson erinnert vom Aussehen her so sehr an Jenna Coleman, dass man meint, die hätten einen Klon von ihr gecasted und bleibt im Gegensatz zu ihrem Serienvorbild (hach, diese Nase) leider blass.

Die Stories sind jetzt nicht unbedingt sehr neu, auch wenn es neue Feinde (z.B. den Maestro) gibt und mir persönlich ein wenig zu wirr. Anlehnend an die üblichen Begleiterinnen der vorherigen Staffeln umgibt selbstverständlich auch die neue Companion des Docs ein Mysterium, welches bestimmt irgendwann auch einmal aufgelöst wird und bis dahin reisen wir wie üblich in die Vergangenheit der Erde, auf andere Planeten oder finden uns schon einmal auf einer Raumstation voller Babys, wo man gegen den Butzemann kämpft!

Ich wollte eben noch etwas zur Verdisneysierung des Doktors schreiben, da die ersten 4 Folgen schon sehr an irgendwelche weichgespülten Family-Disney-Channel-Serien erinnern, aber Folge 5 ist anders und vielleicht (hoffentlich) der Auftakt zu ein wenig mehr Spannung und Düsternis.

Bleibt zu hoffen, dass Disney diese Serie nicht auch noch verkackt, wie so manches anderes davor.
 
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