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Revolverheld
Dann mach einen Kurzen Abstecher zu Ash vs. The Evil DeadKurze 30 Minuten Episoden mit Hektoliter weise Blut
Sounds groovy ... hail to the King, Baby!

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Dann mach einen Kurzen Abstecher zu Ash vs. The Evil DeadKurze 30 Minuten Episoden mit Hektoliter weise Blut

Da bin ich wieder!
Ich binge mich gerade durch HBO MAX (...)

Here’s what will happen to HBO Max and Paramount+ following Warner Bros. acquisition (www-wwnytv-com)
Ich übersetze mal den einzig relevanten Satz in dem Artikel: "Nach der Fusion von Paramount mit Warner Bros. Discovery werden Paramount+ und HBO Max zu einer einzigen Streaming-Plattform zusammengeführt."
Ich hoffe, Du hast Dir nur ein Probe-Abo geholt.![]()


Zuerst: Vogel ... wenn Du nicht auf meinen 1,99€-Tipp hörst und Dir stattdessen ein Dave-Bautista-Wannabe-Fallout-Drama für mehr als das Doppelte antust, darf ich ja wohl auch mal ganz gepflegt ins Klo greifen.
OK, da ich ein Mensch bin, der nur ungern lebenswichtige und - verkürzende Lebensmittel verkommen lässt (Chips und Bier, außerdem stand die Einladung von Paramount-Peter gestern ja, und alle hatten zugesagt ... Video-Viktor kam sogar noch leicht zehdiert mit gesellschaftsfähigem Humpeln) ... jedenfalls erzählte ich meinem Movie-Mob gestern von dem Zeugs, das ich gelesen hatte. Die hatten aber alle schon zwei Bier intus, also wurde demokratisch beschlossen, dass man sich doch zumindest mal die erste Folge anguckt, um zu sehen, ob die Serie wirklich sooooo schlecht ist ... zu meiner Ehrenrettung: ich stimmte als einziger dagegen! Aber bis dahin herrschte auch noch die fatale Überzeugung, dass nichts so schlimm sein kann, wie die Kommentare im Internet behaupten.
Das Fazit vorweg: nein, "Star Trek: Starfleet Academy" ist gar nicht sooooo schlecht ... es ist sogar noch viel, viel schlechter! Und das hier ist auch keine Rezension, das ist ein Schadensbericht, der auf der Brücke eintrifft, nachdem man den Borg hinten draufgefahren ist.
Gegen "das da" (als was anderes sollte man "Starfleet Academy" eigentlich nie wieder bezeichnen) ist "Star Trek: Section 31" Science Fiction auf Christopher-Nolan-Level. Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll, so grottig, so unterirdisch schlecht, so höhlenmalereihanebüchen ist das alle. Der Witz ist, dass das CGI echt gut ist, das ist auch wirklich das einzig Gute, dass wir der Serie abgewinnen konnten. Der Rest ... wirklich alles, von den Schauspielern über die Dialoge über den Score bis hin zu ... ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so etwas Ärgerliches gesehen! Das neue Kurtz-Trek negiert und ignoriert so ziemlich alles, was Star Trek jemals ausmachte. Gene Roddenberry würde sich nicht im Grabe drehen, er würde sofort zum Zombie mutieren, aus seinem Sarg steigen und Hollywood den Garaus machen ... im Alleingang! Grundgütiger, was war "das da" für eine ... das hat mit Star Trek nix mehr zu tun, wirklich gar nix!
Wie gesagt: 31. Jahrhundert. Die Geschichte fängt vor 15 Jahren an, als "The Burn" (der mit großem Abstand von Trekkies als der "bescheuertste Moment in Star Trek" gewählt wurde, zweiter Platz übrigens: das "Vulkanische Hallo", ebenfalls aus DISCO, dritter Platz: Wesley Crusher's quergestreifter Pullover, TNG) vor ca. 100 Jahren alles Dilithium in den Warp-Antrieben niedergeburnt hat. Anisha Mir (Tatiana Maslany ... ja, genau: "She-Hulk - Die Anwältin") kämpft mit ihrem 6jährigen Sohn Caleb ums Überleben, weil nach dem Brand die Hungersnot auf dem Föderationsgebiet ausgebrochen ist. Wohlgemerkt also auf dem Gebiet der Vereinigung, die durch verdammte Nahrungsmittelreplikatoren erst so groß geworden ist ... und die funktionieren nicht mit Dilithium!!!
Jedenfalls tut sich Mami mit dem Piraten Nus Braka (Paul Giamatti) zusammen, um ein Föderations-Versorgungsschiff mit Lebensmitteln zu entern und zu plündern, wobei ein Sternenflotten-Offizier durch Braka die Nuss ums Leben kommt. Beide werden festgenommen, und während Braka zu lebenslanger Haft verurteilt wird, wird Anisha Mir in ein Rehabilitations-Camp verfrachtet. Das Urteil wurde von Nahla Ake (Holly Hunter) gefällt, ihres Zeichens Captain damals. Sie sagte der Mutter und dem Sohnemann zu, dass Rehabilitation bedeutet, dass man ganz viel oft Besuch empfangen darf. Caleb selbst wird der Föderation übergeben und soll die Schule besuchen. Der Filius ist aber ein Trotzkopf hoch drei und verschwindet auf Nimmerwiedersehen durch irgendeine Luke in einen Sturm (weil ... Drehbuch oder Dilithium, da rätseln wir noch drüber). Denn wie Sechsjährige von der Stange halt so sind: "Wenn ich Mami nicht 24/7 sehen kann, dann will ich sie gar nicht mehr sehen. Ääääätsch!" Nicht drüber nachdenken, einfach akzeptieren.
So, 15 Jahre später stellt sich heraus, dass Nahla Ake in Schande lebt und bis in alle Ewigkeit suspendiert wurde, weil ... wir halten fest: es ist für die Föderation doppelplusungut, wenn man einen Mörder lebenslang zur Haft verurteilt und eine Mittäterin in eine Rehabilitationseinrichtung steckt, das geht ja gar nicht, ein No-Go sondergleichen. Erklärt wird das damit, dass es für die Föderation nicht hinnehmbar ist, wenn ein Richter Mutter und Kind trennt ... sie hätte Caleb also auch in die Rehabilitationseinrichtung ...? ... nicht drüber nachdenken ... Warum Ake allerdings suspendiert, die Urteile im Gegenzug aber nicht aufgehoben wurden, erfährt man nicht. "Wiedergutmachung my ass", das alte Sternenflottenmotto!
Nach zehn Minuten dachte ich da ja schon, dass das nicht unterboten werden kann, was uns da geboten wurde, aber ... Gott ... wie sehr lag ich mit dieser Annahme doch daneben!
Meine.
Fresse!!!
Caleb (Sandro Rosta) ist mitlerweile erwachsen geworden und ein Star auf der dunklen Seite der Star-Trek-Macht. Nun 21jährig, ausgestattet mit einem IQ, der den Einsteins um so einiges übersteigt 1,90m groß, gebaut wie ein Unterwäscheübermodel und mit einem Zahnpastalächeln der Marke "Ich krieg sie alle rum!" bewehrt ... ich mein, ist vollkommen logisch, dass man mit dem genetischen Background auf die schiefe Bahn gerät und Berufsverbrecher wird ... quasi alternativlos. Als Ausrede kam dann allen Ernstes "wegen gesellschaftlicher Unterdrückung" ... ein ja seit jeher allseits bekanntes föderationsinternes Problem in Star Trek. Nicht drüber nachdenken ... egal! Jedenfalls wird auch er gefangen genommen und auf ein Shuttle gebracht. Dort befreit er sich aber schnell, prügelt die Wachen mit Nunchakus(!) nieder und ... Knüller: hinter dem Piloten ist ein Kraftfeld, das unterbricht Caleb ganz einfach, indem er das Gesicht einer der Wachen dagegen drückt ... gegen ein Kraftfeld des 31. Jahrhunderts ... das dadurch kollabiert!!! Nicht drüber nachdenken ... Caleb übernimmt das Shuttle, das daraufhin beinahe abstürzt, er überlebt (natürlich) größtenteils unversehrt, die Wachen hatten allerdings nicht so viel Glück. Er wird aber kurz darauf erneut festgenommen. Im letzten Augenblick wird er nämlich von einem Riesenschiff reingetraktort und seine Flucht vereitelt, die Besatzung hat wohl erst nur zugekuckt, um zu sehen, wie es ausgeht. Nicht drüber ...
Szenenwechsel: Admiral Charles Vance (Oded Fehr - ein großartiger Trekkie-Fanservice für die ca. 273 Fans, die sich bei DISCO bis Staffel 3 durchgequält haben) besucht Nahla Ake auf Bajor. Dort arbeitet sie nämlich in einer Kindertagesstätte für niedlich-kitschige Alienkinder mit Schaukel und Eis essen, und ihre Freizeit verbringt sie mit täglicher Selbstkasteiung ("Böse, Ex-Captain, Schuldige zu verurteilen, ist böse!!!"). Vance (dass die sich den Namen trauen, Respekt!) will sie für die neue Sternenflottenakademie als Kanzlerin anwerben. Natürlich zögert sie gewissenbissig, und noch natürlicher sagt sie schließlich zu. Aber auch nur unter der Bedingung, dass sie Caleb mit auf die Akademie nehmen darf. Denn der ist hyperintelligent. Sie hat ihn das letzte mal vor 15 Jahren gesehen ... also ein hyperintelligenter, gerade den Windeln entwachsener Trotzkopf. Aber sie hat das gewusst. Wahrscheinlich, weil der Junge ausgebüchst ist, was zur Folge hat, dass er seine Mutter ab da ganz bestimmt nie mehr hätte besuchen können, sooo hochintelligent war er als Kind damals schon. Egal, einfach nicht drüber nachdenken ...
Gesagt, getan, Ake besucht Caleb im Gefängnis und holt ihn raus. Wir halten abermals fest: ein Berufsverbrecher, der vor nicht allzu langer Zeit noch drei Wachen fast sargreif geprügelt hat, das Shuttle von denen übernahm und es beinahe zum Absturz brachte, ist Super-Sternenflottenakademiematerial. Harvard-Recruiting at its finest. Nicht drüber ... Und sie erzählt auch ihm nochmal (falls es der geneigte Zuschauer bereits wieder vergessen hat), dass sie an allem Schuld ist, dass sie ihm und seiner Mutter die Zukunft geraubt hätte ... und sie sich seit 15 Jahren für die Tatsache geißelt, dass sie eine Schuldige verurteilt hat und dem Sohnemann ein besseres Leben ermöglichen wollte, der aber ausgebüchst ist ... ach ja, und seine Mutter ist übrigens vor ungefähr einem Jahr aus dem Gefängnis ausgebrochen (jetzt also Gefängnis, nicht mehr Rehabilitationseinrichtung ... Drehbuch-Alzheimer?), und er seine Mutter auch nur dann wiedersehen kann, wenn er die Ausbildung an der Sternenflottenakademie absolviert ... und wir denken erneut nicht weiter darüber nach, wieso man nur als Absolvent der Sternenflottenakademie eine Ausbrecherin in Freiheit wiedersehen darf, nein, wir hinterfragen auch das nicht ... wahrscheinlich, weil keiner von uns gezwungenermaßen jemals so schnell in seinem Leben drei Flaschen Gaffel in seinen Körper gekippt hat wie wir zu dem Zeitpunkt ... und da waren wir bei Minute 20, 25 von pilotfolgigen 75 oder so. Schließlich lässt Caleb sich dann doch überreden (natürlich nach dem üblichen hin und her "Nein!", "Doch!", "Oooooh ... na gut!"). Und hier bekam ich ja direkt ein paar Harry-Potter-Vipes: ein Waisenjunge bekommt die Einladung zu einer magischen Akademie. Dort hat er bei dem Dekan bereits ein Stein im Brett. Und obwohl er bisher noch nie eine Schule besucht hat, verfügt er bereits jetzt schon über sämtliches Wissen, um alle Raumschiffe zu fliegen, komplizierte Algorithmen zu erstellen und sich mit links in Sternflottensysteme reinzuhacken. Und die Bully-Truppe aus dem Hause Slytherin darf natürlich auch nicht fehlen, nur können sie Caleb Potter eben nicht drangsalieren, denn dafür ist der viel zu cool! Aber Star Trek muss von J.K. Rowling klauen, damit es eine Geschichte erzählen kann ... das darfst Du keinem erzählen ... erst recht keinem Trekkie!
Ich will es mal so formulieren: die Star-Trek-Limbostange lag nach einer knappen halben Stunde bereits auf dem Fußboden ... im Keller unter dem Keller. Aber die Figuren, die da jetzt an der Akademie rumlaufen ... die Autoren schaffen es tatsächlich, unter der Stange noch durchzutanzen.
Da läuft ein Klingone rum, wir haben ihn "Klingon-Jesus" getauft, der will nämlich lieber ehrenhaft leben, statt ehrenhaft zu sterben, und er will Arzt werden, um Leben zu retten, sein Signature-Spruch: "Ich beobachte Vögel, meine Mutter hat mich gelehrt, die Anmut des Lebens zu erkennen." ... da fasst Du Dir schon an den Kopf, nicht zum ersten und leider auch nicht zum letzten Mal ... ein typischer Klingonen-Waldorfschüler also. Ich war zu dem Zeitpunkt froh, dass uns keine Szene aus dessen Quartier gezeigt wurde, wo wahrscheinlich sein Bath'let als Vogelstange für zwei gleichgeschlechtliche Kakadus herhalten muss. Aber wartet, das wird tatsächlich noch strunzdümmer: es gibt eine holografische Studentin!!! Also wie Der Doktor aus VOY, nur als Studentin ... weil man als Computerprogramm ja auch nur so etwas lernen kann, ist ja nicht so, als wäre Der Doktor gleich mit allen medizinischen Datenbanken programmiert worden. Nicht drüber nachdenken ... ach ja, Der Doktor spielt auch mit (und das sogar respektabel gut). Aber das regt mich sogar noch am meisten auf, weil er diesem unterirdischen Verrat an Star Trek durch sein Mitwirken so etwas wie Legitimation bzw. seinen Segen erteilt. Und das wird nicht besser mit dem Ensemble: ein halb-Klingone/halb Jem’Hadar(!!!), die bitchy High School Diva und ein glitzig-glitschiger Fisch-Mensch aus einem unveröffentlichten "Twilight - Biss zum Lagerfeuer, an dem wir über Gefühle reden"-Nebenplot ... die gesellschaftlich hoffentlich, und wenn, dann auch vollkommen zu Recht ausgegrenzten und mental bereits völlig erloschenen Star-Trek-Autoren in Kalifornien haben dieses Mal so richtig Überstunden gemacht und gleich ein ganzes Panoptikum der beklopptesten Aliens in die Drehbvücher gekritzelt, für die sich seinerzeit selbst der große Ed Wood zu schade gewesen wäre, die in seine Filme einzubauen. Der ganze juvenile Cast da wurde so dermaßen plakativ aus der LGBTQIA+-Arena für Jungschauspieler ausgewählt, weil ... wir erinnern uns ja nur zu gut, dass Star Trek im Allgemeinen und die Föderation im Speziellen seit jeher für die Unterdrückung "Andersartiger" standen. Denn wie Captain Picard damals bei TNG in jeder zweiten Folge einem schwulen Redshirt die Fresse polierte ... das musste unbedingt reguliert werden.
Ach ja, das Schul-Schiff ... die USS Athena, die ist Teil der Akademie. Und dabei sieht die sooo Panne aus (nach dem fliegenden Pizzaschneider aus DISCO bekommen wir jetzt ein aufklappbares Nudelsieb ... wahrscheinlich wird Star Trek gesponsert von Pizza Hut):
Ein Traumfänger, der durch Magie zusammengehalten wird und als mobiler Campus dient, mit Atrium und Robotern, denen man FSK-18-Gewalt antun kann, ohne gegen das FSK-12-Gebot zu verstoßen ... mit Verlaub, aber das Schiff ist Marvel, vielleicht sogar noch Star Wars, aber im Leben nicht Star Trek ... man beachte aber bitte das leuchtende Starfleet-Batch obendrauf, damit der geneigte Trekkie es auch sofort dem richtigen Franchise zuordnen kann.
Wie überhaupt so ziemlich alles an der Serie Marvel oder Star Wars und nicht Star Trek ist. Gesprochen wird nur, wenn der Satz mit "B**ch", "A**hole" oder "Fu**" beginnt bzw. endet ... once again: wir sind bei Star Trek und nicht bei "Frauentausch" - und/oder für Exposition (nichts ist wichtiger, als zu erzählen, was man gerade macht, denn Star Trek ist ja nicht als TV-Serie konzipiert, sondern als Hörbuch). Und gesprochen wird viel und immer nach dem alten Grundsatz "Tell, don't show! Because wir showen nur CGI und JJ-Abrams-Gedächtnis-Lense-Flares")
Der Humor, und das denk ich mir gerade auch nicht aus, ist auf Pippi-Kacka-Level der zweiten Klasse der Sonderschule Sachsenhausen-Süd. Eine Studentin mit ... warte ... wie heißt Adipositas heute? ... Body-Positivity-Message, oder? Egal, jedenfalls kommt die zum Doktor und jammert, dass sie ihren Kommunikator verschluckt hätte. Und als ob das nicht schon peinlich genug wäre, antwortet Der Doktor: "Wie... jetzt schon?" und erklärt ihr dann, auf welchem darmseitigen Wege der wieder herauskommt, und auch wie. Desweiteren gibt es noch eine weibliche(!!!) Jem'Hadar-Ausbilderin, die eigentlich nur rumbrüllt ... wirklich, die kennt nur eine Lautstärke und macht 24/7 einen auf Gunnery Sergeant Hartman, dass Du Dir spätestens nach fünf Minuten Dauergebrüll Private Paula mit dem Karabiner herbeiwünschst. Aber immerhin ist sie um einiges sympathischer als Dr. Agnes P. Jurati aus PIC ... wenn Du DIE schon als Vergleich heranziehen musst, um etwas "Positives" in einer neuen Figur zu sehen ...
Lass uns mit der Story weitermachen, denn es wird alles noch viel, viel schlimmer: Die Athena will nun alle Kadetten zur Sternenflottenakademie bringen. Caleb hackt eine Kommunikationsanlage, sendet eine Nachricht an seine Mutter blind ins All (wir erkennen sofort: Caleb kann alles ... nur keinen Sinn ergeben). Die wird von Nus Braka, der mit She-Hulk zusammen ausgebrochen ist (merkste, hm? Einmal Rehabilitationseinrichtung und einmal Gefängnis, aber beide brechen zusammen aus ... nicht drüber nachdenken ...), aufgeschnappt, der zufällig gerade in der Nähe war ... wie klein das Universum doch sein muss ... Und da Dilithium ja in der Föderation Mangelware ist, schließt Braka messerscharf, dass "Mom, I love you" Föderationscode für "Wir haben Dilithium, kommt es doch einfach holen!" ist. Ergo nusbrakert er durchs All, denn er weiß natürlich auch sofort, wo der Ursprung einer codierten Nachricht liegt, und wirft "programmierbare Materie" auf die Athena, die darauf bewegungs- und schutzlos ist. Und dann setzt sich sein Schiff anscheinend aus Legosteinen zusammen und ballert der Athena zur Begrüßung erst einmal ein paar vor den Latz, wodurch locker die Hälfte der Kadetten-Besatzung ums Leben kommt. Dann geht er an Bord und will das Dilithium stehlen. Ein bettelarmer und dem Hungertod naher Pirat mit Bruce-Wayne-Ausrüstung ... nicht drüber nachdenken, einfach nur akzeptieren ...
Jetzt muss aber zuerst noch die programmierbare Materie vom Schiff entfernt werden. Und da hat Caleb DIE Idee: da es sich bei der Materie ja eigentlich um ein Computerprogramm handelt, müsste man sie hacken können. Also bräuchte er dazu ja nur einen Schlüssel, der wiederum ist aus der Materie lesbar, also müsste ja nur mal eben einer nach draußen gehen und die Materie scannen ... und natürlich funktioniert dieser Schwachsinn! Was früher durchaus beim WinXP-Login funktionierte, funktioniert Jahrhunderte später natürlich auch noch ... und zwar genau so! Einfach nicht hinterfragen ... Caleb muss jetzt durch das halbkaputte Schiff zum Maschinenraum robben, um dort den Schlüssel in eine Konsole einzugeben, aber dort wartet bereits Nus Braka auf ihn, Caleb kann ihn ninjagleich entwaffnen, es kommt zum Zweikampf. Es folgt die übliche Marvel-Dramaturgie: Paul Giamatti (60 Jahre alt, 160cm bei 100Kg Masse ... und wir reden nicht von Muskelmasse) prügelt dem Unterwäschemodel mit maximal 0,2% Körperfettanteil, das im Alleingang mit drei Schwergewichten fertig wird, zuerst das Hirn aus dem Allerwertesten, aber am Ende schafft Caleb es doch noch, den Schlüssel in die Konsole einzugeben, die Athena wird befreit, zerschießt die Materie und auch Brakas Legoschiff, aber der kann sich in einer Kapsel retten. Selbstverständlich kommt keiner der hyperintelligenten Kadetten auf die Idee, ihn zu verfolgen oder mit den Phasern einfach mal draufzuhalten ... die Drehbuchautoren hätten sich ja dann für den Rest der Serie einen neuen Bösewicht ausdenken müssen, Gott bewahre!
Schließlich kommt die Athena an der Akademie an und Caleb ... der durch das Hacken der Kommunikationskonsole anfangs und das Abschicken der Mami-Nachricht allein dafür verantwortlich ist, dass die halbe Crew draufging, das halbe Schiff zerstört wurde ... also er entschließt sich dann, die Ausbildung zum Sternenflottenoffizier komplett durchzuziehen. Und die Sternenflotte lässt ihn ... bietet ihm als "Strafe" drei Wochen Stubenarrest an, wenn er bleibt, aber er darf auch gehen, dann passiert ihm gar nix ... also dem Kriminellen, der als erste Handlung direkt zuerst mal eine weitere kriminelle Handlung begeht, durch die die ganze Katastrophe da überhaupt erst ausgelöst wird, und bei der ein paar hundert Kadetten ums Leben kommen ... aber in der Güte seines Herzens akzeptiert er die "Strafe" wie ein Mann und will das mit der Ausbildung jetzt durchziehen.
Schauspielerisch ist das auf dem Level von Mimen, die in der Abschlussprüfung an der William-Shatner-Schauspielschule für professionelles Overacting mit Pauken und Trompeten durchgefallen sind, weil sie einfach ZU over waren ... allen voran Holly Hunter, denn die ist echt die Krönung des Ganzen! Die Frau hat 1993 für "Das Piano" vollkommen zu recht einen verdammten Oscar bekommen, wurde zwei weitere Male dafür nominiert, sie ist zweifache Emmy- und Golden-Globe-Gewinnerin und spielt ... das muss man sehen, das kann man gar nicht beschreiben, wie irre schlecht, wie vollkommen überzeichnet ... die veranstaltet da eine Gesichtskirmes, als ob sie auf Drogen wäre. Was Al Pacino mit seinem ganzen Körper macht, und auch nur phasenweise in einem Film, das schafft Holly Hunter allein mit ihrem Gesicht und zieht das bis zum Ende auch durch. Was die da mimisch veranstaltet, dafür würde sich selbst Jim Carrey bis ins Mark schämen! Nach fünf Minuten "Acting" von ihr (auf Bajor) keimten in mir Hoffnung und Wunsch zugleich auf, Gul Dukat käme jetzt plötzlich ums Eck, um sie und vor allem mich disruptorisch zu erlösen. Unfassbar, was die mit ihrem ja nachweislich vorhandenem Talent in der Serie abliefert. Und ihre Figurenzeichnung ist da echt kein bisschen besser: Ake sitzt nicht ein einziges Mal ganz normal auf dem Captain's Chair, sie liegt darin, hockt darin, andauernd mit den Füßen auf dem Sitz, fläzt sich die ganze Zeit auf ihrem Thron ... um die eh schon eindeutige Zielgruppe der Gen-Z'ler durch ihre Lässigkeit zu beeindrucken? Peinlich ist da echt kein Ausdruck mehr, denn den Peinlich-Bereich hat Holly Hunter bereits nach fünf Minuten in der Serie verlassen.
Der Score kannste schon nicht mehr als Score bezeichnen ... ein Klang-Teppich, der da über alles und meistens auch total unpassend gelegt wird. Aber er passt ... und zwar sich an die "Qualität" der Folge 1 an. Orchestrale Fahrstuhlmusik mit wagneresken Migrationshintergrund gespickt mit Oldies (Scott McKenzies "San Francisco" u.a.)
"Das da" tat beim Sehen schon weh, aber während ich das hier schrieb, war mir fast nur noch zum Heulen zumute. Die Serie ... wir haben nur den Piloten gesehen, dann war leider das Bier ... ääh, die Chips alle ... die ist kein Mittelfinger in Richtung der Trekkies, sie ist ein Statement der puren Verachtung für all das, was Star Trek einst ausmachte! Gerade in der heutigen Zeit - und das ist mein voller Ernst - war Star Trek nie nötiger! Diskussionskultur, Macht des Wissens, Problembewältigung, Konfliktlösung, Besonnenheit, Teamwork, Streben nach der eigenen Verbesserung etc. wurde ausgetauscht gegen Gen-Z-Muskelprotze, die keine zwei Sätze ohne Schimpfwort aufsagen können, ein Dauerfeuer an Lense Flares, CGI-Explosionen und fragwürdiger, wirklich fragwürdiger Moral- und Verhaltenskodizes. Aber wenn Star Trek neben dem dauernden Streben nach moralischer Verbesserung uns ja eines gelehrt hat, dann, dass wir Neuem gegenüber vorurteilsfrei und aufgeschlossen ... my ass! Da wird Ethik ersetzt durch edgy Gewalt und Wissenschaft durch Marvel‑Logik, Charakterentwicklung durch TikTok-Dialoge und Föderationsphilosophie durch "YOLO, wir hacken das jetzt, B**ch!"
Gegen diesen Schund hier ist DISCO grimmepreiswürdiges Star Trek, da hat @Birdie vollkommen Recht, und ich geh sogar noch weiter: die ersten beiden Staffeln PIC verdienen - im Vergleich zu "dem da" - als erste Serie überhaupt den Oscar, und zwar für jede einzelne Folge! Du kannst noch nicht mal sagen, das "das da" schlechtes Star Trek sei, denn es ist definitiv kein Star Trek! Nichts davon ist Star Trek! Gar nichts!
Zu allem Überfluss endet die Pilotfolge auch noch mit einer letzten Demütigung: "Directed by Alex Kurtzman" ist als letzte Einblendung zu sehen ... als ob wir Kurtz-Trek nicht erkennen würden, wenn wir's sehen.![]()


Passt irgendwie ... morgen wollten wir in "Good Luck, Have Fun, Don't Die"
Netter Trailer, doch ich hab immer noch keine Ahnung, worum's geht. Sam Rockwell und Gore Verbinski versprechen aber etwas hübsch Durchgeknalltes.![]()


Oh!
Ab heute gibts auch noch auf Prime (ohne Leihgebühr) einer der wohl bes... äh toll... äh wicht.. Gott, ist mir übel... diese Doku halt: "Melania"
Da sag ich jetzt mal nix dazu
Kurzes Update: Ich hab mir eben die positiven Rezensionen dazu angesehen. Meine Fresse!
Update #2
Falls Ihr Euch fragt, ob das ein Kuck-Tip ist: NEIN!

Passt irgendwie ... morgen wollten wir in "Good Luck, Have Fun, Don't Die"
Netter Trailer, doch ich hab immer noch keine Ahnung, worum's geht. Sam Rockwell und Gore Verbinski versprechen aber etwas hübsch Durchgeknalltes.![]()


So Leute, so wie auch letztes Jahr, gibt es erneut ein paar nützliche Tips für 2026.
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Vögelt mal wieder! Echt jetzt! Die Geburtenraten sinken dramatisch, niemand wird mehr nachgeboren, um meine Rente zu zahlen und Du, ja Du, könntest die letzte Frau sein, die ein Kind bekommt! Achja, bitte denkt daran, NICHT zu verhüten! Tut es für das Wohl der gesamten Menschheit!
Selbstverständlich müsst Ihr das nicht mit irgendwelchen unbekannten, namenlosen Typen in einem versifften Klo in einer Bar machen, sondern könnt es Euch beispielsweise auch ganz gemütlich in einem Haus am Baggersee besorgen lassen.
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Befolgt meine Ratschläge und Ihr werdet ganz lockig flockig durch das Jahr 2026 sliden![]()
Hab ich mir gestern angesehen
Kannst loslegen![]()


