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Maria Willig, die Streunerin, und Friends

Maria Willig

Nach der Lektüre der Zeitung strich sich Maria bedächtig eine vorwitzige Locke hinters Ohr. Eilig verfasste sie eine Nachricht und schickte den Boten zu ihrem Mentor. Ein neuer Bundesstaat soll von Siedlern erobert werden. Maria wollte umziehen. Ganz von Anfang an dabei sein.
Wenige Stunden später kam die Nachricht zurück. Er geht mit und einige von seiner Stadt auch.
Maria klopft ihrem Pferd den Hals. Es gehörte zu den Dingen, die sie nicht würde mitnehmen können. Leider war nicht mehr erlaubt, als man am Leib trug. Vielleicht konnte sie noch eine kleine Truhe rüberschmuggeln.
Egal, solange lebte sie hier noch nicht. Sie würde die Aufträge bis dahin abarbeiten und dort neu einsteigen. Denn dass sie weiter als Produktsammlerin arbeiten wollte, stand fest. Der Start würde vielleicht härter sein, aber sicher auch machbar.
Sie bestieg ihr Pferd und nahm die Zügel vom Esel. Es galt eine Lieferung an den Mann zu bringen. Dafür hatte sie noch einige Stunden Weg vor sich.
 

Maria Willig

Marias Mentor drängelte: Mädchen du musst zäher werden. Am Wochenende will ich dich in bester Form im Fortkampf sehen.
Marias verzog ihren hübschen Mund: Kämpfen, wie langweilig.

Aber nun gut, sie ist ja nicht so und beschließt zu dem Gebiet zu gehen, von wo sie einst diesen Staat erkundet hatte. Da sollte eine Rothaut leben, die einige Tricks auf Lager haben sollte. Einige Stunden brauchte sie dahin zu kommen. Schon von Weitem hörte sie Gesang aus dem Lager. Ob es ein Fest gab?

Zur Sicherheit stellte sie ihre Pferde im Mietstall in der Nähe ab und nahm nur den Büffel mit, den sie auf dem Oktoberfest gewonnen hatte. Ein elend langsames, stures Vieh. Aber er war gut Karren mit Waren zu ziehen. Sofern man ihm Feuern unter dem Hintern gemacht bekam.

Nach einigen Suchen, und so manchem Tausch an Waren gegen Leder und Felle, fand Maria die gesuchte Person. Nach noch längerem Verhandeln schließlich erklärte er sich bereit ihr ein paar Kniffe zu verraten.
Dazu gehörte auch zu sehen, ob die junge Frau geschickter im Schießen war, oder eine Schlagwaffe ihr Ding war. Letzteres wie sich herausstellte.
Maria war geschickt, schnell und wendig, wenn sie einen Dolch in der Hand hatte.

Lachen musste der Indianer, als sie ein recht großes Rasiermesser auspackte und damit herumfuchtelte. Doch das verging ihm. Schließlich beschloß er, ein Zweikampf sollte das Mütchen der Ungezähmten kühlen.
Die ersten Runden gingen klar an ihn. Maria, nie ernsthaft gekämpft, hatte immer Erfolg mit den Waffen einer Frau gehabt. Ein paar Dollar lösten ebenfalls so manches Problem.

Das half hier gar nichts. Die ersten Wunden mussten versorgt werden, eine Pause zur Erholung beider Kräfte und weiter gings.
Dann endlich, die Sonne verabschiedete sich bereits, gelang Maria der finale Schlag und schickte ihren Gegner zu Boden.
Stolz reckte sie ihr Kinn nach vorne und holte sich ihre Belohnung ab.

Zufrieden zog sie ab, nachdem sie noch den Ballen Baumwolle abgeholt hatte, die ihr ein Farmer für die Erntehilfe am Morgen versprochen hatte.
Sie hatte bereits einen Kunden dafür. Mit den Pferden und den Esel und Büffel zog sie weiter zum nächsten Farmer, dem sie helfen würde.

Träge auf dem Karren liegend, im Zwielicht ihre Liste studierend, überprüfte sie nur ab und an die Richtung. Reiten würde sie später, wenn sie sich ausgeruht hatte...

((Danke Joony ;) ))
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

ElDiabolo

Revolverheld
Gut, mal wieder was los in diesem Forumsteil! Ich hielt ihn schon für tot, da hier niemand mehr reinzuschnuppern schien.

Für den Anfang wirkt die Geschichte schon ganz nett, aber ein paar Macken hat sie auch noch. Zum Beispiel verwendest du viel zu viele Sätze; will meinen: baue doch mehr Satzgefüge, Relativsätze z.B.. Andererseits ist für meinen Geschmack der Spielbezug zu direkt. Versuche, statt "Fortkampf" oder "Produktesammlerin" einfach Dinge zu verwenden wie "musste ein Fort verteidigen" oder auch schlicht "Sammlerin". Aber leider wirken deine Absätze auch ein wenig zusammenhangslos, bzw. "zersplittert". Das liegt vermutlich daran, dass du immer nur ein Thema kurz anschneidest und dann zum nächsten wechselst. Überleitungen sind aber momentan auch nicht passend, weil eben du die Themen allgemein zu kurz anschneidest. Versuche, dich in einem Beitrag auf ein bis zwei Themen zu beschränken und fülle diese weiter aus, mit z.B. Beschreibungen der Atmosphäre (Stimmung usw.) - dann fallen auch Überleitungen nicht schwer.

Ich hoffe ich konnte dir ein paar nützliche Tipps geben, ansonsten: weiter so!

So long

ElDiabolo
 

Jigelp

Wildwest-Legende
The-West Team
Mir ist es auch zu oberflächlich, das ist vielleicht ein Bericht, oder eine Chronologie, aber keine spannende Geschichte. Und ich mag grundsätzlich keinen so direkten Spielbezug in den Geschichten hier.
Aber lass dich davon nicht abschrecken, halt daran fest, wenn es dir gefällt und freu dich über Lob von anderen. Ich finde es auch toll, dass du dich daran gewagt hast und deine Geschichte hier mit uns teilst.