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The Treasure - Die Zeit spielt gegen dich

DeletedUser13032

Vorsichtig tastete sich Mike in der Dunkelheit voran. Nur noch wenige Zentimeter, so glaubte er, dann wäre er an der vermoderten Tür im Stein angelangt. Die wenigen Zentimeter stellten sich als knappe drei Meter heraus und als Mike es schließlich mit pochendem Herzen geschafft hatte, verharrte er einen Augenblick mit den Handflächen auf dem morschen Holz. "Alles Klar, dahinter ist er, mit Sicherheit." Mit einem kräftigen Stoß drückte er gegen die Tür und sie schwang unter knarrenden Geräuschen auf. Im selben Moment, in dem die Tür aufschwang, ging auch Mike einen Schritt hinterher. Ob es seiner Intuition oder Gott zu verdanken war, dass er nicht in die Tiefen der Klippen stürzte, konnte er nicht sagen. Die Tür hatte ins Nichts geführt, höchstens in den Tod. Mike stand nun genau auf der Türschwelle und nur einen halben Schritt entfernt vom endlosen Abgrund. Er war hier falsch und der Weg zurück dürfte sich als äußerst schwierig gestalten, ganz ohne Licht. Langsam drehte er sich wieder um, denn er wollte Abstand zu dem Abgrund haben. Da fiel ihm erst die kleine Schatulle auf, die zuvor noch von der Dunkelheit verborgen im Inneren des Tunnels lag. Für einen riesigen Goldschatz war sie zu klein, doch konnten noch immer Dollar darin sein. Endlich war es soweit, Mikes Mund wurde wässrig, ähnlich als würde er ein duftendes T-Bone Steak vor sich auf dem Teller haben. "Neues Leben, ich komme!"
 

ElDiabolo

Revolverheld
Mehrere Wochen waren nun bereits vergangen, seit Ben seine ersten Schritte tat. Zwar fiel es ihm nicht leicht, doch sein Wille war stark, und so schaffte er es, was Arthur fast für unmöglich gehalten hatte- er erholte sich vollständig. Doch mit jedem Schritt, den er ging, kam auch seine gewohnt überhebliche Art wieder zurück. Ganz zu schweigen von seinem Stolz, der durch die fürsorgliche Hilfe eines vermeindlichen Freundes gekränkt gewesen war. Eines kurierte jedoch nicht. Sein Verstand. Sein Gedächtnis. Seine Erinnerungen. Alle weg. Weg, seit sie das neue Lager so fluchtartig verließen. Mitten in Nacht und Nebel wurde es plötzlich von einer schreienden, wilden Horde überfallen, die alles und jeden niedermetzelten, der nicht die Beine in die Hand nahm und lief. Ob die Horde nun Indianer waren oder nicht, oder ob sie eine Revolution aus den eigenen Reihen war, die Gruppe wurde zerstreut, und viele werden ihr Leben verloren haben. Und mit der Gruppe verlor Ben auch seine Macht; zwar war er immer noch ein Überlegener Kämpfer, aber nun stand das Verhälltnis viel ungünstiger für ihn. Er versuchte daher nicht mehr, alles zu verheimlichen, und hoffte dadurch, dass er Arthur in alles einweihte, ihn für sich zu Gewinnen. Doch ob es die richtige Entscheidung war, das sollte die Zukunft zeigen...
Klar war nur eins: Er war hier draußen. Und er wollte überleben!